Ausbildung

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Ausbildung bei St. Loreto

Als Bildungszentrum für soziale Berufe sind wir ständig bestrebt, Menschen unterschiedlicher Herkunft und Lebenssituation eine moderne, qualifizierte und hochwertige Ausbildung für die erzieherischen und pflegerischen Tätigkeiten in verschiedenen Praxisfeldern zu vermitteln. Genauso wie sich die Praxis und die Anforderungen an die Fachkräfte verändern, muss sich auch die Ausbildung an den aktuellen und zukünftigen Bedarfen orientieren. Dies bedeutet für uns, die Ausbildungsinhalte sowie die methodische und didaktische Vermittlung kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Daher sind uns wichtig:

Die Kooperation mit der Praxis
In enger Zusammenarbeit mit der Praxis werden fachliches Grundlagenwissen sowie methodische und praktische Fähigkeiten vermittelt und eingeübt. Gerade diese enge Kooperation mit der Praxis ist von zentraler Bedeutung für die Arbeit der Fachschulen. Aus diesen Kontakten entstehen immer wieder wichtige Anregungen für eine Überarbeitung der Ausbildungs- sowie der Fortbildungsinhalte.

Die Kompetenzorientierung
Die Absolventen einer Fachschulausbildung (Sozialpädagogik, Heilerziehungspflege, Jugend- und Heimerziehung) sollen nach der Einstufung des Deutschen Qualitätsrahmens (DQR)
„in einem beruflichen Tätigkeitsfeld, das durch Komplexität und häufige Veränderungen gekennzeichnet ist, umfassende fachliche Aufgaben- und Problemstellungen planen, bearbeiten und auswerten“.
Neben der Fachkompetenz (Wissen und Fertigkeiten) sind von zukünftigen Fachkräften insbesondere auch Personale Kompetenzen (Sozialkompetenz und Selbständigkeit) gefordert.

Das Teamkonzept
Mit dem Teamkonzept werden die Personalen Kompetenzen im Rahmen der Ausbildung erweitert, reflektiert und gefestigt. Damit trägt die Ausbildung dazu bei, den Bereich der Persönlichkeitsbildung in besonderer Weise zu fördern.

Das Auslandspraktikum
Einen weiteren Baustein zur Förderung der fachlichen und personalen Kompetenzen stellt die Möglichkeit des Auslandspraktikums dar.
Das Auslandspraktikum bietet den Studierenden der Vollzeitausbildungen an den Fachschulen für Sozialpädagogik, Jugend- und Heimerziehung und Heilerziehungspflege im Rahmen ihrer Ausbildung die Möglichkeit, einen Teil ihrer praktischen Ausbildung in anderen Ländern zu absolvieren und ihr Erfahrungsspektrum zu erweitern.

Die Grundlagen der Ausbildung
Die Fachschulen des Instituts orientieren sich an den aktuellen wissenschaftlichen und fachtheoretischen Entwicklungen. Formale Ausbildungsgrundlagen sind die Normen und Standards der staatlichen Lehrpläne und Ausbildungsordnungen.

Die Qualitätsentwicklung und Evaluation
Einen wichtigen Baustein in der Sicherung der Qualität der Ausbildung und des Unterrichts stellt die Evaluation des Unterrichts dar.
Seit dem Schuljahr 2005/2006 werden Unterricht und Praxisanleitung am Institut St. Loreto regelmäßig evaluiert. Ziel der Evaluation ist die regelmäßige Verbesserung von Unterricht und Praxisanleitung. Hierzu werden die Rückmeldungen von Studierenden als Ausgangspunkte für Verbesserungen genutzt. Diese Auswertung wird von einer neutralen Stelle vorgenommen und ist Grundlage für den Austausch zwischen den Studierenden und der jeweiligen Lehrkraft.

Die Anschlussfähigkeit
Die Absolventen unserer Fachschulen (Sozialpädagogik, Jugend- und Heimerziehung, Heilerziehungspflege) haben die Möglichkeit zur Anrechnung von 2 Studiensemestern im Bachelorstudiengang “Pädagogik” an der Katholischen Hochschule Freiburg (60 Credits). Die Studierenden der Fachschule für Organisation und Führung erwerben mit dem Abschluss als Fachwirt eine fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung.

Teamkonzept

Neben der Fachkompetenz (Wissen und Fertigkeiten) sind von zukünftigen Fachkräften insbesondere auch Personale Kompetenzen (Sozialkompetenz und Selbständigkeit) gefordert.

Mit dem Teamkonzept werden die Personalen Kompetenzen im Rahmen der Ausbildung erweitert und vermittelt.

Kompetenzen, die durch das Teamkonzept erreicht werden (können):
Die Studierenden

  • sind teamfähig,
  • können Leitungsaufgaben übernehmen (z.B. eines Teams, einer AG),
  • arbeiten eigenständig,
  • tragen Verantwortung für ihr Handeln und ihre Aufgaben,
  • zeigen Reflexivität in ihrem Handeln,
  • verfügen über Lernkompetenz
  • und entwickeln damit ihre Persönlichkeit weiter.

Struktur des Teamkonzepts:
Die Studierenden arbeiten über ein / zwei Schuljahre in festen Teams (4 bis 8 Studierende). Für die Teamarbeit sind im Stundenplan regelmäßig fixe Stundenanteile eingeplant.
Die Teams arbeiten nach einer vorgegebenen Struktur und werden durch Tutoren (lat. Beschützer, z.B. ein/e Lehrer/-in) regelmäßig begleitet. Fester Bestandteil der Teamsitzungen ist die Evaluation der Zusammenarbeit.
Das Teamkonzept variiert je nach Fachschule und Standort.

Inhalte
Die Teams erhalten Aufgaben- und Fragestellungen aus den jeweiligen Lernfeldern bzw. Handlungsfeldern und Fächern. Sie erarbeiten diese selbständig und speisen die Ergebnisse in den jeweiligen Unterricht ein.
Der Gruppenprozess wird regelmäßig reflektiert. Die Studierenden lernen, in wertschätzender Grundhaltung Feedback innerhalb des Teams zu geben und zu erhalten.

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