Traumapädagogik ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche Konzepte und Erklärungsmodelle.
Ziel der Traumapädagogik ist es, die Verhaltensauffälligkeiten von Menschen, mit oder ohne Behinderung, als Überlebensmechanismen zu verstehen. Es geht darum, neue pädagogische Haltungen zu entwickeln, um Menschen zu stabilisieren und sie zu fördern — hin zu einem selbstbestimmten Lebensweg. Daneben dient die Auseinandersetzung mit Traumafolgen auch der Prävention von sekundärer Traumatisierung. Daher geht es hier um die Fragen: Was drücken Traumatisierte mit ihrem Verhalten aus und welche Begleitung, welche Unterstützung brauchen sie, um eine Chronifizierung dieses Verhaltens zu verhindern?