In der Fortbildung wird Adultismus als eine oft unbewusste Machtstruktur in der frühen Bildung betrachtet. Die Teilnehmenden setzen sich mit ihrer pädagogischen Haltung im U3- und Ü3-Bereich auseinander und reflektieren, wie Macht, Verantwortung und Beziehungsgestaltung den Alltag mit Kindern prägen. Dabei steht die Wahrnehmung von Kindern als gleichwürdige Menschen im Mittelpunkt. Besonders wird der Zusammenhang zwischen innerer Haltung und äußerer Sprache beleuchtet: Wie wir Kinder sehen, zeigt sich darin, wie wir mit ihnen sprechen.
Darauf aufbauend werden folgende Schwerpunkte vertieft:
— Pädagogische Haltung gegenüber Kindern reflektieren und weiterentwickeln
— Adultistische Sprachmuster erkennen und reflektieren
— Adultismuskritische Sprachalternativen entwickeln
— Sprache in Alltagssituationen und Konflikten bewusst einsetzen sowie deren Auswirkungen auf Selbstwert, Beteiligung und Verhalten von Kindern verstehen