Vom Prinzen, der nicht lachen kann …

… und Schüler*innen, die nicht nach Stuttgart fahren durften

An drei aufeinander folgenden Tagen im April 2021 waren Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs für Sozialpädagogik online zu Gast an der Oper Stuttgart.

Am ersten Tag wurden sie mit auflockernden Theaterübungen und kleinen Filmausschnitten der Produktion der Stuttgarter Staatsoper in die Inszenierung „Die Liebe zu drei Orangen“ von Sergej Prokofjew eingeführt. Neben der Handlung (Prinz kann nicht lachen, durch seine Schadenfreude wird er allerdings dazu verdammt, sich unsterblich in drei Orangen zu verlieben) bekamen die Schüler*innen einen ersten Eindruck von der Komik und Groteske dieser Oper.

Der zweite Tag stand unter dem Motto „Hinter den Kulissen”. Die Schülerinnen und Schüler bekamen einen beeindruckenden Einblick in die Entstehung einer Inszenierung. Die Größe der Räume, die notwendige Anzahl der Angestellten und deren künstlerische Fähigkeiten in der Herstellung von Kulissen, Kostümen und Requisiten ließen viele staunen. Auch die Produktionszeit von teils über drei Jahren und die große Anzahl an maßgeschneiderten und kunstvoll verzierten Kostümen (rund 250 000) hatten die wenigsten erwartet.

Am dritten Tag ging es in einem Workshop darum, wie man mit Kindern (musik-)theaterpädagogisch arbeiten kann. Am Beispiel des Bilderbuches „Die Drei Räuber“ von Tomi Ungerer wurden einzelne Schritte zur Entwicklung eines Rollenspiels erarbeitet und praktisch umgesetzt. Hier bekamen die Schülerinnen und Schüler viele Anregungen für ihre spätere berufliche Tätigkeit mit Kindern.

Ein herzliches Dankeschön an das Team von JOiN (Junge Oper im Nord), das an den drei Tagen mit viel Leidenschaft und zeitlichem Aufwand unsere Schülerinnen und Schüler in die Welt der Oper mitgenommen hat.

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