“Auszubildende brauchen kreative und mutige Vorbilder” – Praxisanleitung auf neuen Wegen

Der Praxisanleiterkurs 2020-2021 mit Frau Kiesewetter, Frau Hutter und Frau Hoffmann

Mit einem Kolloquium fand der Kurs „Praxisanleiter*in in der Pflege“, der von der Bildungsakademie St. Loreto durchgeführt wurde, Ende Juni einen gelungenen Abschluss.

Dass Lernen nicht nur Anstrengung bedeutet, sondern auch Spaß machen kann, konnten die Dozenten und Gäste aus der Praxis in den lebendigen und abwechslungsreichen Präsentationen im Rahmen des Abschlusskolloquiums hautnah erleben. Gleich 19 neue Praxisanleiter und Praxisanleiterinnen aus unterschiedlichen pflegerischen Handlungsfeldern schlossen die Weiterbildung erfolgreich ab.

Von Oktober 2020 bis Juni 2021 setzten sich die Kursteilnehmer*innen mit der neuen Rolle und den damit verbundenen vielfältigen Aufgaben auseinander, um die Auszubildenden in der Praxis zukünftig zu begleiten. Erstmalig umfasste die Weiterbildung einen zeitlichen Umfang von 300 Stunden. Inhaltliche Bestandteile der Weiterbildung waren Didaktik, Methodik und wissenschaftliches Arbeiten sowie Kommunikation und Gestaltung von Anleitungssituationen in der Praxis. Verschiedene Formen der Vermittlung von praktischen Ausbildungsinhalten wurden erarbeitet und in der Praxis erprobt sowie Erfahrungen gemeinsam ausgewertet.

Trotz erschwerter Kursbedingungen aufgrund der Corona-Pandemie konnte durch neue digitale Möglichkeiten im Institut St. Loreto sowie durch das hohe Engagement und Durchhaltevermögen der Dozierenden und Teilnehmenden eine erfolgreiche, berufsgleitende Weiterbildung umgesetzt werden.

Im Namen von St. Loreto verabschiedeten Heike Hutter sowie die Kursleiterin Julia Kiesewetter die Kursteilnehmenden mit den Worten: „Als Vorbilder und zentrale Begleiter des Lernprozesses, haben die Praxisanleiter eine komplexe und anspruchsvolle Rolle im Ausbildungsprozess und tragen entscheidend dazu bei, dass sich Auszubildende zu qualifizierten Pflegekräften entwickeln, die dringend benötigt werden.  Zudem agieren sie zukünftig als Bindeglied zwischen Theorie und Praxis in der Pflege und leisten einen wesentlichen Beitrag zur professionellen Weiterentwicklung der Pflegeausbildung.“

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